Das Schwarzbuch 2014 des BdSt

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Das Schwarzbuch 2014 des BdSt

Jedes Jahr veröffentlicht der BdSt, der Bund der Steuerzahler Deutschland e.V., der sich selber als überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Vereinigung beschreibt, das „Schwarzbuch – Die öffentliche Verschwendung“. Darin erhebt der Verein regelmäßig den Vorwurf, dass die öffentliche Hand jährlich viele Milliarden Euro fehlinvestiere.

Die beschriebenen Zahlen basieren dabei auf den Schätzungen der Rechnungshöfe, die davon ausgehen, dass bis zu 95 Prozent aller öffentlichen Investitionen korrekt getätigt werden. Im Umkehrschluss geht der BdSt von einer Verschwendung von 5 bis 10 Prozent aus, was derzeit einer Summe von etwa 30 Milliarden Euro entspricht.

Seit kurzem ist nun also auch das Schwarzbuch 2014 zu beziehen.
Wir möchten Ihnen de folgenden Links ans Herz legen, über die Sie das Schwarzbuch 2014 kostenlos beziehen könne.

Auch in Detmold kommt es aus Sicht der FDP Detmold immer wieder zu Investitionen, die wir als Partei ablehnen und als überzogen bewerten.
So positionierte sich unser Fraktionsvorsitzender, Thomas Trappmann, bereits in seiner Haushaltsrede 2015 deutlich gegen einen sorglosen Umgang mit den öffentlichen Mitteln:
„Wir halten es angesichts einer horrenden Neuverschuldung von Stadt und Land für mehr als unverständlich, dass 0,7 Millionen Euro für einen Fahrradweg ausgegeben werden sollen. Wir halten es für nicht verantwortbar, dass wir uns verpflichten sollen, in den nächsten Jahren mehrere Millionen Euro in die Stadthallen-Renovierung zu stecken. Wir halten es überdies ordnungspolitisch für falsch, dass die Stadt Grundstücke aufkaufen will, in der Hoffnung, sie später gewinnbringend zu veräußern oder, noch viel schlimmer, um damit Druck auf Investoren auszuüben zu können. Wie wir zu Abgabenerhöhungen stehe, habe ich heute an anderer Stelle dieser Sitzung bereits ausgeführt: keine Mehrbelastung der Bürger ohne Minderung städtischer Ausgaben in ähnlicher Größenordnung.“

Wir glauben, dass die Politik ihrer Generationenverantwortung stärker nachkommen muss und begrüßen daher ausdrücklich die Initiative des Bund der Steuerzahler Deutschland e.V., der durch seine Auflistung uns immer wieder mahnend daran erinnert mit Ausgaben sinnvoll und verantwortungsbewusst umzugehen.

Die FDP Detmold wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen unnötigen Ausgaben als eben jene klar zu benennen, eine politische Alternative anzubieten und den Fokus auch auf die Ausgaben in der Stadt Detmold und damit den Haushalt zu legen oder wie es Thomas Trappmann in der oben genannten Rede ausdrückte: „Umso wichtiger ist es, dass wir hier vor Ort alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um unsere (finanzielle) Situation zu verbessern.“

Von | 2017-05-25T14:20:06+00:00 16. April 2015|Allgemeines|

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