Hoher Besuch in Detmold

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Hoher Besuch in Detmold

FDP Wirtschaftsminister Pinkwart wünscht dem GILDE-Zentrum Detmold „Glückauf für die nächsten 25 Jahre“

Im Rahmen einer Feierstunde am 06.09.2018 anlässlich von 25 Jahren GILDE-Zentrum Detmold konnte Geschäftsführer Rolf Merchel den amtie-renden Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, begrüßen.
Der Minister, seit 1980 FDP-Mitglied und schon früher Spitzenpolitiker in unserem Bundesland, konnte das Publikum mit seinen engagierten Ausführungen zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts NRW die Zuhörer begeistern.

Er lobte die Innovationskraft der Region OWL und hier besonders das regionale Gemeinschafts-Forschungsprojekt „it´s owl“. Die Weiterentwicklung der dort entwickelten „Cyber-physischen Systeme“ hin zur Industrie 4.0 fand besonders lobende Erwähnung.

In seinem Vortrag wollte Professor Pinkwart den Zuhörern vor allen Dingen die Scheu und Angst vor den neuen Entwicklungen nehmen. Es ginge nicht nur um miteinander kommunizierende Maschinen, es ginge vor allen Dingen um alltagspraktische Problemlösungen, die jedem helfen könnten – z.B. auch bei der erfolgreichen Parkplatzsuche mit Hilfe digitaler Assistenten.

Digitalsierung in NRW ausbauen

Im Weiteren ging es Prof. Pinkwart um den großen Komplex der Digitalisierung. Er erläuterte plastisch die vielfältigen Chancen für jeden Bürger. So werde die Attraktivtät des ländlichen Raumes deutlich steigen, wenn schnelles Internet und am besten noch Glasfaserversorgung für alle zum Standard würden.
Homeoffice und intelligente Mobilitätskonzepte würden in einem solchen Szenario viele unnütze Wege überflüssig machen und den Bürgern wieder Zeit für wichtige Dinge geben, z.B. um durch E-Government auch intensiver an politischen Entscheidungen mitwirken zu können.

Baustellen könnten durch optimales digitales Baustellenmanagement, wie es in Japan schon Standard sei, optimiert betrieben werden. Die Gesundheits-versorgung könnte durch konsequente Digitalisierung deutlich verbessert werden. Hier nannte er Estland als Vorbild, wo jeder Patient unkompliziert seine Gesundheitsdaten per Internetzugang bei einfacher Verschlüsselung einsehen könnte und auch leicht kontrollieren könnte, wer wann auf diese Daten Zugriff genommen habe. Diese Form von Datenschutz sei ein zielführender Weg zu anzustrebender Datensouveränität für jeden Bürger.

Die CDU/FDP-Landesregierung plane einen konsequenten Ausbau der digitalen Möglichkeiten in den Bereichen Bildung (Unterrichtsausfall wird seit einigen Monaten auch digital für ganz NRW erfasst), Start-ups mit Gründerdarlehen und im Bereich des ÖPNVs und vieles mehr.

Prof. Pinkwart betonte zum Schluss seiner unterhaltsamen Ausführungen, dass diejenigen gefördert werden sollten, die in diesem Staat etwas unternehmen wollten. Er verwies darauf, viele Menschen müssten zwar Anpassungsleistungen erbringen, aber letztendlich ginge es darum, das Leben immer besser zu machen. Die Chancen der Zukunft seien groß und Aufgabe sei es, diese proaktiv positiv zu gestalten.

Von Petra Wisbrock

 

Von | 2018-09-11T21:07:52+00:00 10. September 2018|FDP Detmold|