Interviewfragen des Detmolder Kuriers

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Interviewfragen des Detmolder Kuriers

Antworten des FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Horst Grumich auf Interviewfragen des Detmolder Kuriers

1) Schildern Sie bitte den „Markenkern“ Ihrer Partei.

Die FDP ist die Partei der Freiheit. Deshalb engagiere ich mich für diese Partei. Ich kann dem Ansatz, dass der Mensch über sein Leben selbst bestimmen soll, sehr viel abgewinnen. Die klare Position des Liberalismus in der Frage „Was regelt der Staat, was macht der Einzelne?“ hält liberale Politik immer aktuell. Der Staat soll die großen Lebensrisiken absichern, mich aber im Alltag in Ruhe lassen – das entspricht meiner Lebenseinstellung. Mit dieser Grundhaltung gestalten wir auch in Detmold die Kommunalpolitik.

 

2) Was haben Sie im letzten Stadtrat erreicht?

Wir haben beim Thema „Dichtheitsprüfung“ für private Abwasserleitungen aufgepasst, dass dieser unsinnige „Kanal-TÜV“ in Detmold nicht schärfer ausfiel als vom Gesetz vorgeschrieben. Wir haben uns seit Jahren für schnelle Internetverbindungen in allen Teilen unserer Stadt stark gemacht. Die Einrichtung von kostenlosen WLAN-Netzen in der Innenstadt war uns ebenfalls sehr wichtig. Die Ausweitung des Anrufsammeltaxi-Angebots und der Bau eines Spielplatzes in Heidenoldendorf gehen gleichfalls auf unsere Anträge zurück.

 

3) Hat Ihre Partei ein Wahlprogramm erarbeitet – und wenn ja, mit welchen Schwerpunkten?

Wir haben am 8. März unsere Forderungen zur Kommunalwahl beschlossen und setzen darin drei Schwerpunkte: „Mobilität für alle – Freie Wahl der Verkehrsmittel“, „Neues wagen, Bewährtes beibehalten – Eine Kulturstadt für alle“ sowie „Pulsierende Innenstadt, lebendige Ortsteile: Einkaufsmöglichkeiten sichern Lebensqualität“. In unseren „Thesen“ beschäftigen wir uns auch mit modernen Kommunikationsmitteln, Bildung, Finanzen, Wirtschaft, Ehrenamt und dem Zusammenleben der verschiedenen Generationen in unserer Stadt.

 

4) Wo sehen Sie die wichtigsten Aufgaben für die nächste Legislaturperiode?

Wir müssen alles unternehmen, um die Attraktivität Detmolds für Bewohner, Investoren und Gäste zu stärken, denn der Wettbewerb der Kommunen untereinander nimmt zu. Handlungsbedarf sehen wir insbesondere bei der Sicherung und weiteren Ansiedlung von Arbeitsplätzen, bei der Innenstadtentwicklung sowie der Verkehrsanbindung unserer Stadt. Schließlich gilt es, die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt zu optimieren und die von den Briten aufgegebenen Wohnimmobilien einer neuen, sinnvollen Nutzung zuzuführen.

 

5) Wer sollte nächster Bürgermeister werden – und warum?

Wir brauchen einen Bürgermeister, der Detmold voranbringt, der eigene Ziele konsequent verfolgt und auch andere Meinungen gelten lässt. Wir brauchen jemanden, der unternehmerisch denkt und politische Erfahrungen mitbringt. Wir brauchen Sachkompetenz in vielen Bereichen. Und wir brauchen einen Bürgermeister, der mit seiner Familie den Alltag in Detmold erlebt und dem es Freude macht in der KulturStadt Detmold die Freizeit zu verbringen. Für uns Liberale heißt das: Wir brauchen Thomas Trappmann als Bürgermeister.

 

6) Bitte vervollständigen Sie diesen Satz: Detmold braucht meine Partei, weil …

… eine liberale Stimme der Vernunft ins Stadtparlament gehört. Mit Sachkompetenz und frei von Ideologie arbeiten wir seit Jahrzehnten engagiert in den Ratsgremien. Wir haben auch bei unbequemen Entscheidungen Verantwortung übernommen und bewiesen, dass unser Wort zählt. Wir pflegen einen Debattenstil, der frei ist von persönlichen Verletzungen und offen ist für andere Meinungen. Wir selbst gehen sorgsam um mit den uns anvertrauten öffentlichen Geldern und erwarten dies auch von anderen.

Von | 2015-01-11T20:47:54+00:00 31. Dezember 2014|FDP Detmold, Programm|

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