Sicherheit für Frauen in Detmold?

/, FDP Detmold/Sicherheit für Frauen in Detmold?

Sicherheit für Frauen in Detmold?

Polizeirätin Jennifer Brink: „Bisher leben wir im Schlaraffenland!“

Auf Anfrage der FDP-Fraktion in Anbetracht der Vorkommnisse in der Kölner Silvesternacht referierte die Polizeirätin Jennifer Brink im Gleichstellungsbeirat über die Situation in Detmold. Sie konnte viel Positives berichten, auch wenn bisher nur die Zahlen für 2014 vorliegen und nur über das Hellfeld der Vorfälle berichtet werden kann.

So gab es in ganz Lippe 2014 nur 132 Anzeigen wegen sexueller Gewaltanwendung. Davon handeln nur 10 von Vorfällen im öffentlichen Raum. In Detmold kam es lediglich zu 4 Anzeigen wegen sexueller Gewaltanwendung an öffentlichen Plätzen.

Frau Brink bezeichnete viele Vorsichtsmaßnahmen, die zur Zeit im Gespräch wären, als „Panikmache“. Im Besonderen riet sie von dem Gebrauch von Pfefferspray ab, da dieses mit einem einfachen Handgriff vom Täter gegen das Opfer angewendet werden könnte.

Da sie als Polizistin aber auch für Prävention zuständig ist, betonte sie die Notwendigkeit, Gefahren unbedingt aus dem Wege zu gehen. So empfahl sie, Gruppen alkoholisierter Männer zu umgehen und bei Vorkommnissen sofort einen Notruf an die Polizei zu senden. Besonders notwendig aber sei die Zivilcourage aller Umstehenden: Sie müssten eingreifen und helfen.

In der Hoffnung, dass es so positiv insgesamt weitergehe, einigte sich der Beirat auf die Vorbereitung einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Sicherheit für Jedermann – im öffentlichen Raum und in der eigenen Wohnung“ . Diese Veranstaltung soll von der Stadt Detmold in Kooperation mit der Kreispolizei organisiert werden und von allen Parteien des Rates getragen werden.

Von | 2016-03-15T15:35:22+00:00 19. Februar 2016|Detmold, FDP Detmold|

Hinterlassen Sie einen Kommentar