Pressemitteilung vom 21.03.2026 zum FDP Ortsverband

Schlüsselübergabe in herausfordernden Zeiten: Ulrich Bartnick (li) übergibt an Axel Cichon

Die Detmolder FDP hat auf ihrem Ortsparteitag einen personellen Neustart vollzogen. Zum neuen Vorsitzenden des Stadtverbandes wählten die anwesenden Mitglieder Axel Cichon. Der langjährige und bisherige Vorsitzende Ulrich Bartnick stand aus gesundheitlichen Gründen zu einer Wiederwahl nicht erneut zur Verfügung. Mit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand verliert die FDP Detmold eine prägende Persönlichkeit, die sich stets für die liberalen Werte Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung einsetzte. Neben Ulrich Bartnick beendete auch Dr. Petra Wißbrock ihre Vorstandsarbeit, wobei sie jedoch weiterhin als sachkundige Bürgerin in der FDP/FW – Fraktion tätig sein wird. Der Vorstand dankte beiden für ihr langjähriges Engagement im Vorstand des FDP-Ortsverbandes.

Zusammen mit Axel Cichon als 1. Vorsitzender bilden nun Guido Wendt als 2. Vorsitzender und der Fraktionsvorsitzende der FDP/FW Ratsfraktion Dr. Elmar Thyzel als Schatzmeister den neuen Vorstand. Ergänzt wird das Vorstandstrio durch die Beisitzer Gesa Schuddeboom und Thomas Trappmann.

Inhaltlich stand die zurückliegende Kommunalwahl und das nicht befriedigende Wahlergebnis für die Detmolder Liberalen im Fokus. „Am Einsatz der Kandidaten und der vielen Unterstützer hat es definitiv nicht gelegen, wofür sich der neu gewählte Vorstand nochmals bedanken möchte, sagte Cichon. Reaktionen und Rückmeldungen aus der Wählerschaft zeigten auch, dass die Themenschwerpunkte mit den dazugehörigen FDP-Positionen richtig gesetzt waren. Selbstkritisch wurde jedoch auch festgestellt, dass zukünftig auf die Art und Weise der Kommunikation mehr geachtet werden muss, um eine größere Reichweite für die FDP-Position zu erzielen.

Die FDP Detmold steht für einen ganzheitlichen Lösungsansatz zur Stärkung Detmolds, speziell für den Innenstadtbereich. Dieser ganzheitlicher Lösungsansatz beinhaltet u.a.

  • eine Innenstadt, die das kulturelle und repräsentative Zentrum von Detmold ist, die ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbehagen zu allen Tages- und Nachtzeiten ausstrahlt und vermittelt und die Besucher anzieht und nicht abschreckt,
  • dass bestehende Kulturveranstaltungen in der Innenstadt gefördert und neue Formate zusammen mit der Kulturszene entwickelt werden, anstatt vorhandene zu streichen (siehe Sommerbühne), um zugleich eine marode Halle (Hangar 21) jährlich mit einem sechsstelligen Betrag zu unterhalten,
  • ein Verkehrskonzept, das diesen Namen auch verdient und dass die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander ausspielt, u.a. Ausbau und Entwicklung eines Radwegenetz abseits der Hauptverkehrsstraßen, Schaffung von ausreichendem und stadtnahem Parkraum sowie dass endlich, das von der FDP seit mehr als zehn Jahren geforderte und immer wieder abgelehnte oder aufgeschobene dynamische Parkleitsystem umgesetzt wird 
  • dass nur Infrastrukturprojekte realisiert werden, die notwendig sind oder einen wirklichen Mehrwert für Detmold liefern und deren Finanzierung, einschl. der Folgekosten für Unterhalt und Betrieb, gesichert sind und nicht weil es Fördermittel ( = Steuergelder) für die Einzelmaßnahme gibt, wie z.B. der angedachte Kreisel an der Elisabethstraße oder die immer wieder ins Gespräch gebrachte Seilbahn.

Trotz der für die Liberalen nicht zufriedenstellenden Wahlergebnisse in 2025 blickt der FDP-Ortsverband Detmold optimistisch in die Zukunft, zumal sich die Stimmen mehren, dass eine starke FDP als die Stimme der Vernunft auf allen Ebenen immer mehr vermisst wird.